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Françoise BERTHET
Observatoire National de la Santé
President
Biografie
"Im Laufe meiner Karriere habe ich kontinuierlich daran gearbeitet, gesundheitspolitische Entscheidungen und Maßnahmen mit Evidenz zu untermauern; die Mitwirkung am Aufbau des Nationalen Gesundheitsobservatoriums fügt sich daher ganz selbstverständlich in diese Perspektive ein."
Als Fachärztin für Pädiatrie und Absolventin der UCLouvain (Belgien) widmete Françoise Berthet die ersten Jahre ihrer medizinischen und wissenschaftlichen Laufbahn den angeborenen Immundefekten sowie den autoimmunen und autoinflammatorischen Erkrankungen im Kindesalter, in Paris und Zürich. Während ihrer klinischen Tätigkeit in Luxemburg erkannte sie die große Bedeutung der Koordination von Behandlungsabläufen, um den Bedürfnissen der Patienten besser gerecht zu werden. Von 2001 bis 2006 trug sie daher zur Entwicklung interdisziplinärer pädiatrischer Versorgung bei und wirkte an der Einführung verschiedener Organisationsformen der Krankenhausversorgung mit (z. B. Notfall-Triage, Aufnahmeeinheiten, Tagesklinik).
Anschließend absolvierte sie einen Master of Public Health (MPH) mit Schwerpunkt Gesundheitsmanagement an der Mailman School of Public Health, Columbia University, NY, bevor sie 2009 in die Luxemburger Gesundheitsdirektion eintrat. Dort war sie an der Planung und Organisation des Sektors der kurativen Versorgung, sowohl im Krankenhaus- als auch im außerstationären Bereich, sowie an der Bewertung von Qualität und Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems beteiligt, bevor sie am 1. Januar 2019 zur stellvertretenden Direktorin ernannt wurde. In dieser Funktion legt Françoise Berthet großen Wert auf eine möglichst faktenbasierte Vorgehensweise, um die laufenden Aktivitäten optimal zu steuern und Maßnahmen zu planen, die sinnvoll sind und eine nachhaltige Wirkung entfalten.
Seit dem 1. September 2022 ist Françoise Berthet Präsidentin des Nationalen Gesundheitsobservatoriums.
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